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Montag, 14. April 2008

Fahren Sie mit Ihrem Fotografen in die Flitterwochen!

Natürlich nicht, ohne diese Konstellation vorab mit dem Bräutigam zu besprechen. Eins ist klar: In den Flitterwochen entstehen ganz entspannte Hochzeitsfotos.

Das Szenario ist bekannt: Am Hochzeitstag geht's drunter und drüber, die Gefühle fahren Achterbahn, da kann das Lächeln für den Fotografen schon mal aus den Fugen gera­ten. Außerdem: Die Hochzeitsgesellschaft guckt in der Regel dumm in die Runde, wenn die Party ohne das Paar weitergeht - Braut und Bräutigam haben sich nur kurz zur Fotoses­sion im Park verabschiedet. Sie kontern jetzt bestimmt: Haben wir doch alles bedacht, die Schwiegermutter überbrückt die Zeit mit Ge­dichten und einer kleinen Solovorführung an der Drehorgel. Unser Tipp: Bleiben Sie am Hochzeitstag wo sie sind, der Fotograf kann warten.

Fehlt das Strahlen?
Noch ein paar Argumente für Auf­nahmen nach dem großen Tag: Bei Action-Fotos im Wald, auf der Wiese, am Strand, in der City kann schon mal das Brautkleid schmutzig werden, die Bügelfalte verrutschen. Ist ganz egal! Portraitfotografen machen außerdem die Erfahrung, dass das Lachen nach der Hochzeit min­destens genauso strahlend ist wie am Original-Tag: Schließlich sind Sie noch ganz begeistert von Ihrem gelunge­nen Fest, der Stress ist von Ihren Schultern, Sie haben Ihren Liebsten endlich für sich - die engagierte Schwiegermutter funkt auch nicht mehr dazwischen.

Schwarz-Weiß statt Farbe?
Immer mehr Brautpaare wünschen sich zu­mindest einen Teil Ihrer Hochzeitsbilder in Schwarz-Weiß. Fällt die Farbe weg, wirken die Bilder abstrakter, purer und stilvoller, beson­dere Effekte entstehen. Schöne Schwarz-Weiß Bilder müssen nicht unbedingt im Studio foto­grafiert werden. Auch eine Hochzeitsreportage in Schwarz-Weiß sieht toll aus! Besonders klei­ne, scheinbar unwichtige Details - zum Bei spiel die Hochzeitsschuhe nach der durchtanz ten Nacht, das Zuschnüren des Brautkleides der Blick des Brautvaters - werden auf Schwarz Weiß Fotos zu einem besonderen Ereignis.

Locker bleiben
Ob drinnen oder draußen, Schwarz-Weiß oder Farbe, als Reportage oder Portrait - eine freundliche und lockere Atmosphäre ist für Hochzeitsfotos ein Muss. Umso besser, wenn Sie mit Ihrem Fotografen auf einer Wellenlänge schwimmen! Dann wird es Ihnen ganz leicht fallen, sich vor der Kamera natürlich zu bewegen. Ein guter Fotograf nimmt sich Zeit für seine Kunden. Sowohl bei den Vorab Gesprächen, in denen alle wichtigen Details besprochen werden, als auch am Tag der Fotosession. E bringt rein gar nichts, hektisch au den Auslöser zu drücken und der Film durchzuschießen. Beste Voraussetzung für gelungene Bilder: Tief durchatmen, vielleicht ein Gläschen Sekt zu Dritt, verschiedene Posen einfach durchprobieren - und bitte lächeln!

Montag, 28. Januar 2008

Besondere Hochzeitsfotos

Hochzeitsfotos sind die schönsten Erinnerungen für Ihren großen Tag. Grund genug, sich ein paar Gedanken über Art und Ort dieser Aufnahmen zu machen. Was soll's denn sein? Perfekte Studiobilder oder doch lieber Fotos im Stadtpark oder an einem romantischen kleinen See? Lebendige Farbbilder oder eher kunstvolle Schwarz-Weiß-Fotos?
Ist der passende Fotoprofi für Ihre Hochzeitsbilder erst einmal gefunden, haben Sie genügend Zeit, über Ihre Traum-Fotos nachzudenken. Hier kommen ein paar Entscheidungshilfen fürs ganz besondere Bild!

Traumhafte Foto-Locations
Studiobilder sind die perfektesten Fotos, denn hier hat der Fotograf die besten technischen Voraussetzungen und kann optimale Lichtverhältnisse schaffen, um das Brautpaar best-möglich in Szene zu setzen. Wenn Sie solche Innenaufnahmen möchten, lohnt es sich, zwei Termine mit dem Foto-Profi zu machen. Einmal bei der Trauung, zum Beispiel für eine Foto-Reportage der schönsten Highlights wie dem Ringwechsel oder Ihrem ersten Kuss als Ehepaar, und noch einmal für die Studiofotos, wenn Sie ein bisschen mehr Zeit und Ruhe haben.
Aufnahmen im Freien wirken am natürlichsten. Ein weiterer Vorteil: Die Auswahl der Kulissen ist nahezu unbegrenzt! Wie wär's denn mit Aufnahmen auf einer romantischen Waldlichtung oder auf einem alten Bauernhof? Auch Ihr Hobby oder Ihr Beruf kann ins Foto integriert werden. Sie haben sich im Oldtimer-Club kennen gelernt? Warum nicht einen der alten Klassiker mit aufs Bild nehmen? Sie segeln gerne? Bilder auf einer weißen Segelyacht wirken wunderschön, wenn sich die Sonne rundherum im Wasser spiegelt!
Egal ob Studioaufnahmen oder Fotos im Freien: Es lohnt sich neben dem Datum der Trauung noch einen zweiten Termin abzusprechen. Ein paar Tage nach der Hochzeit oder spgar nach den Flitterwochen sind Sie entspannter und haben sich vom Hochzeit-Stress bereits wieder erholt. Und wenn Sie zart gebräunt und gut gelaunt aus dem Honeymoon wieder kommen, werden die Fotos umso schöner - ideale Voraussetzungen zum Beispiel für erotische Bilder in Ihren Hochzeits-Dessous.

Schwarz-Weiß stall Farbe?
Immer mehr Brautpaare wünschen sich zumindest einen Teil Ihrer Hochzeitsbilder in Schwarz-Weiß. Fällt die Farbe weg, wirken die Bilder abstrakter, purer und stilvoller und lassen besondere Effekte entstehen. Dabei müssen schöne Schwarz-Weiß-Bilder nicht unbedingt im Studio fotografiert werden. Auch eine Hochzeits-Reportage in Schwarz-Weiß sieht toll aus! Besonders kleine, scheinbar unwichtige Details, wie das Zuschnüren des Brautkleids oder die Brautschuhe nach der durchtanzten Nacht werden auf Schwarz-Weiß-Fotos zum besonderen Ereignis.
Ob drinnen oder draußen, in Farbe oder Schwarz-Weiß: eine freundliche und lockere Atmosphäre ist für alle Hochzeitsfotos ein Muss. Ein guter Fotograf nimmt sich Zeit für Sie und drückt nicht sofort auf den Auslöser, sondern sorgt dafür, dass sich Ihre anfängliche Anspannung etwas lockert. Beste Voraussetzung für unverkrampfte, ,,bild"-schöne Foto-Erinnerungen an den wichtigsten aller Tage!

Samstag, 19. Januar 2008

Was nicht so alles während den Fotoaufnahmen passieren kann

Fotografen machen so einiges mit.


Hier einige Missgeschicke und Pannen oder witzige Ereignisse, die sie durch gute Planung und Organisation für Ihre Hochzeit vermeiden können:

· Leider war die dreistöckige Torte etwas wackelig, wodurch beim Anschneiden die oberen zwei Tortenlagen einstürzten. Tolle Fotos, schade für die Gäste, die auf ein Stückchen Torte verzichten mussten.
· Ein Hochzeitsfest auf einem Schiff war leider musiklos, da die Band das kleine Boot nicht finden konnte, das sie zum Schiff hätte bringen sollen. Nehmen Sie immer Reserve-CD's mit.
· Das Foto eines Brautpaares, das die Hochzeitstorte anschneidet, ziert ein Schweizer Armee-Messer. Leider hatte man ein schönes silbernes Messer vergessen.
· Eine Braut konnte nach dem Kosmetikertermin kein Taxi bekommen und kam 45 Minuten zu spät zur Trauung. Vergessen Sie niemals ein Handy mitzunehmen
· Eine hungrige Braut aß noch auf dem Weg zum Standesamt einen kleinen Snack. Leider war da Ketschup drauf, der nicht drauf bleiben wollte. Auf jedem Foto ist jetzt ein kleiner roter Farbtupfer.
· Bei einer Fotosession im Park sollten Sie lieber lederne Schuhe tragen und keine aus Stoff. Dreck lässt sich vom Leder abputzen, Stoff saugt Feuchtigkeit und Dreck förmlich auf.
· Vielleicht überflüssig, aber trotzdem ein guter Tipp: Bitten Sie den Fotografen zwei Kameras mitzunehmen. Auch der Fotograf kann Opfer eines technischen Versagens werden.
· Fotos im Freien zu machen, bedeutet, dass der Schleier der Braut absolut fest sitzen muss. Ein Foto des Schleiers auf dem Weg gen Himmel ist künstlerisch hervorragend, für die Braut allerdings ein Drama.
· Die Kommunikation zwischen Zeremonienmeister und Fotograf muss gut sein. Sonst passiert es, dass die weißen Ballons in den Himmel steigen, während der Fotograf kurz die Fotorolle wechselt.
· Schicken Sie die Blumenkinder vor den Fotoaufnahmen noch mal kurz zur Toilette, sonst gucken sie so verkniffen.
· Wenn Sie Pech haben, ist das Wetter nicht so überwältigend. Bitten Sie den Fotografen einige Schwarz-Weiß Fotorollen mitzunehmen, auf denen der Himmel ganz toll aussehen wird.
· Besprechen Sie mit dem Standesbeamten die Zeitspanne, die die Zeremonie beanspruchen wird. Lassen Sie dem Fotografen Zeit, um wirklich tolle Aufnahmen von Ihnen machen zu können.
· Wasserfeste Wimperntusche ist eine super Erfindung für die Braut. Schwarze Ränder unter den Augen und Tränenspuren lassen Sie auf den Fotos nicht gerade super aussehen.

Samstag, 12. Januar 2008

Bin ich im Bilde?

1.Wer ist ein guter Fotograf?
Ob Ihnen ein Fotograf zusagt oder nicht ist auch abhängig von Ihrem individuellen Geschmack. Hören Sie sich zunächst im Freundes- und Bekanntenkreis um, vielleicht hat jemand einen Tipp! Viele Hochzeitsfotografen präsentieren sich auch auf Hochzeitsmessen. Ansonsten können Sie sich auch im Brautmodenfachgeschäft erkundigen. Filmhersteller wie Agfa oder Kodak liefern außerdem kostenlos Adressen von Referenz-Studios. Auf jeden Fall aber sollten Sie Ihr Fotostudio besuchen um einen persönlichen Eindruck zu erhalten.

2.Wann beginnt die Suche?
Wer ganz sicher gehen will, von seinem Traum-Hochzeitsfotografen abgelichtet zu werden, sollte etwa sechs Monate vorher den Termin abklären. An beliebten Hochzeitsdaten vor langen Wochenenden im Mai oder Juni sind gute Fotografen schnell ausgebucht. Etwa zwei Monate vorher können Sie die Abfolge der Hochzeitsfotos (Studio oder Park/ Gruppenaufnahme Portraits etc.) durchsprechen. Machen Sie einen Vorvertrag, in dem Sie Ihr Hochzeitsdatum, die Zeit, in der fotografiert werden soll und die Location festlegen.

3.Details vorher klären?
Vor Ihrem Hochzeitstag sollten Sie sich mindestens einmal mit Ihrem Fotografen zusammensetzen und alle Details der Aufnahmen festlegen. Lassen Sie sich Hochzeitsalben von anderen Paaren zeigen, dann können Sie noch genauer bestimmen, wie Sie sich Ihre Hochzeitsaufnahmen vorstellen. Zum Zeitpunkt des Gesprächs sollten Sie schon relativ genaue Angaben zum Ort Ihrer Hochzeit (Kirche/ Restaurant) machen können. Dann lassen sich Fragen zu den Räumlichkeiten, der Beleuchtung und anderen Gegebenheiten klären.

4.In der Kirche fotografieren?
Bei einer kirchlichen Trauung gibt es jede Menge romantische Motive: Der Einzug in die Kirche, der Ringwechsel, der erste Kuss des Hochzeitspaars, der Konfetti-Regen im Anschluss an die Trauung. Der Fotograf sollte bereits vor der Trauung mit dem Pfarrer besprechen, wann und ob er in der Kirche blitzen darf Gerade bei der kirchlichen Zeremonie ist es wichtig, wenn man vom Fotografieren kaum etwas bemerkt. Ein schönes Motiv nach der Trauung: Postieren vor dem Kirchenportal, das ist eine schöne Kulisse!

5.Eine Reportage buchen?
Brautpaare
, die besonders großen Wert auf tolle Erinnerungen legen, lassen von Fotografen eine Reportage gestalten: Eine Serie, die den ganzen Tag dokumentiert. Die Reportage kann bei den Vorbereitungen im Haus der Braut oder auf dem Standesamt beginnen. Buchen Sie den kompletten Tag, dann werden alle Details der Hochzeit festgehalten: Nahaufnahmen von den Gästen, der Brautwalzer, der Wurf des Brautstraußes etc. Natürlich können Sie den Fotografen auch stundenweise für eine Reportage verpflichten.

6.Freiricht oder Studio?
Aufnahmen
im Studio oder in der freien Natur – das ist reine Geschmackssache. Natürliche Fotos entstehen eher im Freien, perfekte Bilder im Studio - da sind die technischen Bedingungen einfach besser. Ein bisschen Sonnenlicht und der Wind im Haar der Braut Laben auch ihren Reiz, zudem haben Sie draußen meist die besseren Kulissen. Das gilt vor allem, wenn Sie Action-Fotos planen, bei denen der Bräutigam die Braut beispielsweise in einer Schubkarre hin- und herfährt. Voraussetzung für exzellente Freiluft-Fotos: bestes Wetter!

7. Fotos besser nachstellen?
Falls Ihre Fotos buchstäblich ins Wasser gefallen sind, können Sie auch einen Fototermin nach dem Hochzeitstag vereinbaren. Wie wäre es zum Beispiel im Anschluss an den Flitterwochen? Dann lachen Sie erholt und gebräunt in die Kamera. Viele Paare planen die Fotos von Anfang an zu einem späteren Termin - sie wollen am Tag der Tage keine Zeit mit einer Fotosession verbringen. Die meisten Bräute ziehen ihr Traumkleid gerne noch einmal an. Und wenn die Robe bei den Aufnahmen verschmutzt wird, ist das auch kein Problem!

8. Ein Foto von allen Gästen?
Ein Gruppenbild von der Hochzeitsgesellschaft ist einmalig - es erfordert allerdings eine perfekte Vorbereitung. Bestimmen Sie in Vorfeld die Kulisse. Am besten eignet sich eine große Freitreppe, gegebenenfalls muss der Fotograf Bänke oder eine Tribüne mitbringen. Den Zeitpunkt für das Gruppenfoto sollten Sie genau abstimmen, er muss in ihren gesamten Tagesablauf passen. Kalkulieren Sie für die gesamte Aktion etwa eine halbe Stunde ein, es dauert, bis alle in Position sind! Ein Gruppenbild ist für Ihre Danksagungen wie geschaffen!

9.Wohin mit den Bildern?
Renommierte Hochzeits-Fotostudios bieten den Service an, die Fotos in hochwertige Alben einzukleben. Ob Sie das möchten, ist eine Frage des Geschmacks und Geldbeutels. So oder so gehören Ihre Hochzeitsbilder in ein repräsentatives Album. Falls Sie die Fotos selbst einkleben, schieben Sie diese Aktion nicht auf die lange Bank. Dann wird es meist gar nichts mehr und das wäre zu schade! Wenn Sie aus Zeitmangel nicht dazu kommen, ist es allemal besser, ein paar Mark mehr auszugeben und das Einkleben dem Profi zu überlassen.

10.Doch lieber ein Video?
Alternativ zum Hochzeitsalbum bieten sich bewegte Bilder an. Ein Hochzeitsvideo ist eine einmalige Erinnerung. Profis haben die beste Ausrüstung und Technik, um den großen Tag in Bild und Ton festzuhalten. Für Videos gilt das gleiche wie für Fotos: Lassen Sie sich bei einer Vorbesprechung Demo Bänder zeigen, dann können Sie am genauesten sagen, was für Sie in Frage kommt. Videografen haben vielfältige Möglichkeiten, Ihr Hochzeitsvideo aufzupeppen: Zum Beispiel durch digitale Effekte, Grafiken und Ihre persönliche Wunschmusik.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Scharz-Weiß oder Farbfotos zur Hochzeit

Immer mehr Brautpaare lassen außergewöhnliche Hochzeitsfotos in Schwarz-Weiß anfertigen. Viele Menschen bringen kunstvolle Fotografie eher mit Schwarz-Weiß- als mit Farbaufnahmen in Verbindung. Warum? Schwarz-Weiß-Fotos wirken abstrakter, weil das Gestaltungselement Farbe einfach wegfällt. Die Aufnahmen sehen purer, stilvoller, auch eleganter aus. Denn ist bereits ein zweidimensionales Foto eine Abstraktion der dreidimensionalen Welt um uns herum, so ist geht dieser Abstraktions-Prozess bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen noch weit darüber hinaus. Formen, Strukturen und Kontraste werden bei Schwarz-Weiß-Fotos deutlicher als bei Farbaufnahmen.
,,Wir fotografieren weit mehr als die Hälfte unserer Brautpaare auch in Schwarz-Weiß. Da entstehen tolle Effekte", meint ein Bonner Fotograf. ,,Gerade, wenn sich Paare im Studio ablichten lassen, werden zusätzlich ein oder zwei Aufnahmen in Schwarz-Weiß gemacht!"

Braut in Vorbereitung
Klassische Schwarz-Weiß-Aufnahmen entstehen auch während einer so genannten Hochzeits-Reportage, in der das Brautpaar den ganzen Tag fotografisch begleitet wird. Traumhafte Fotos gibt es zum Beispiel beim Stecken des Schleiers oder Anziehen der Brautschuhe. Einige Fotografen machen auch kreative Aufnahmen von verschlungenen Händen oder beim Ringwechsel. Und es gibt sogar Profi-Fotografen, die die Gruppenaufnahme mit allen Hochzeitsgästen in Schwarz-Weiß aufnehmen. Der Grund: Gruppenfotos in Farbe wirken sehr unruhig, gerade wenn man vor der Kirche oder dem Standesamt fotografiert. Schwarz-Weiß ist da ruhiger und stimmungsvoller!

Sepia und Monochrom 1
Hinter den technischen Begriffen ,Sepia' und ,Monochrom 1' verbirgt sich diese nostalgische Braunfärbung, die man von den Hochzeitsfotos seiner Großeltern kennt. Fotografen sprechen auch von ,braunfärben'. Die Fotos haben dann eine wärmere und weichere Ausstrahlung als reine Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Mit Schwarz-Weiß-Fotos können aber noch weitere künstlerische Effekte erreicht werden. So können sie insgesamt oder teilweise getont werden oder auf Farbpapier abgezogen werden.
Aufwendig sind auch Teilcolorierungen, bei denen wie in unserem Beispiel nur die grünen Blätter vom wilden Wein und der bunte Brautstrauß nachcoloriert wurden. „Meine Nachcolorierungen verstehe ich als Kunstwerke. Es sind auf jeden Fall Unikate“, schwärmt ein Kölner Fotograf. „Ich arbeite mit Pinseln, Tüchern und Fixierung, teilweise lasse ich die Filmperforation stehen oder imitiere Wasserflecken. Colorationen mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen finde ich ausgesprochen kreativ!"