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Mittwoch, 17. September 2008

Eine gut organisierte Vorbereitung

Das Fest entspannt geniessen, ein charmanter Gastgeber sein, Showprogramm, Sitzordnung und Menü im Griff haben - wer wünscht sich das nicht für seine Hochzeit. Wenn Sie in der Vorbereitungsphase auf ein oaar wichtige Kleinigkeiten achten, kann am Tag der Tage nichts mehr schief gehen.
Die alles entscheidene Frage ist natürlich: Wer zahlt die Hochzeit? Vom Budget ist abhängig in welchem Rahmen Sie feiern. Also lohnt es sich, dieses Thema ausführlich - vielleicht auch mit den Eltern - zu diskutieren. Sie können statt einer Hochzeitsgeschenks zum Beispiel einen Zuschuss geben. Ist der finazielle Rahmen geklärt, können Sie mit der konkreten Planung beginnen.
Gästeliste
Ist Ihr Gästeliste fertig, sollten Sie umgehend die Einladungen verschicken. Besonders schön sind individuelle Einladungskarten. Sehr wichtig: Fordern Sie bis zum einem bestimmten Datum eine Zu- oder Absage ein. Optimal ist es, wenn Sie einen Monat vor der Hochzeit die komplette Gästeliste haben.
Sitzordnung
Eine Tischordnung ist unbedingt notwenig. Setzten Sie Personen zusammen, die gut zueinander passen und gemeinsame Gesprächsthemen haben. Viele Brautpaare richten sich nach dem Rotationsprinzip, d.h. sie wechseln zwischen den Menügängen die Plätze. So kommen sie mit allen Verwandten, Freunden und Kollegen ins Gespräch.
Zeremonienmeister
Der Zeremonienmeister hält dem Brautpaar den Rücken frei. Beauftragen Sie ein oder sogar zwei Freunde mit dieser vielfältigen Aufgabe. Er geleitet die Gäste an ihre Plätze, klebt Namesschilder an die Geschenke, er kümmert sich um den Nachschub während des Sektempfangs, organiert den reibungslosen Ablauf des Abendsprogramms, verteilt Trinkgelder an die Kapelle und ruft den Gästen ein Taxi.
Kauf des Traumkleides
Am schönsten Tag soll das Brautkleid wie angegossen sitzen. Fangen Sie rechtzeitig mit der Suche nach dem Hochzeitskleid an. Oft muss an dem Traumkleid die eine oder andere Änderung vorgenommen werden.
Kürzen, Schulter anheben, Taille weiten - das gehört zum Standardprogramm der Schneiderinnen. Haben Sie das Brautkleid gefunden, sollten Sie wenigstens zwei Anproben einkalkulieren. Schließlich benötigen Sie auch Zeit um die passenden Accessoires wie Brautschuhe, Kopfschmuck, Reifrock und Tasche auszusuchen.
Kirche und Location
Sehr wichtig für einen reibungslosen Ablauf der Hochzeitsfeier ist das vorherige Anschauen der Kirche und der Feierlocation. Auf bestimmte Dinge sollte Sie besonders achten:
  • Gibt es für alle Gäste eine Sitzgelegenheit?
  • Ist für den schwerhörigen Onkel Michael ein Platz am Lautsprecher frei?
  • Kann der Blumenschmuck an den Kirchenbänken befesstigt werden?
  • Ist vor der Kirche Platz für einen Sektempfang?
  • Könnte auf der Treppe vor der Kirche ein Gruppenfoto geschossen werden?
  • Ist im Restaurant ausreichend Platz für die Gaderobe der Gäste?
  • Ist auf der Tanzfläche genug Platz für den Hochzeitswalzer?
  • Wo können sich die Mitglieder der Band umziehen und frisch machen?
Mit einer gut organisierten Vorbereitung könenn Sie Ihre Hochzeit in vollen Zügen genießen.

Dienstag, 29. Januar 2008

Location - was haben wir zu beachten?

Sie sollten die Zeiteinteilung Ihres Hochzeitstages auf keinen Fall zu knapp berechnen. Jede Aktivität, jede Rede, jeder Menügang braucht seine Zeit. Nichts ist schlimmer, als an solch einem Tage in Hektik zu geraten. Die Zeitspanne des Festes ist besonders wichtig. Es ist niemandem gedient, wenn die Festgäste bereits eintrudeln, während Sie noch beim Dessert sitzen. Es ist meistens sogar dass das Dinner mehr Zeit in Anspruch nimmt, als erwartet. Planen Sie da eine halbe Stunde extra ein, in der Sie sich gegebenenfalls noch schnell frisch machen können, bevor Sie sich aufs Tanzparkett stürzen. Damit Ihre Gäste auch den Weg zu Ihnen finden, sollten Sie sie über Erreichbarkeit, öffentliche Verkehrsmittel und Hinweise zu Parkgelegenheiten bereits im Vorfeld informieren. Für Stadtplankopien ist man Ihnen sehr dankbar.

Dinge, die sie besprechen sollten
Das Personal der Location Ihrer Wahl möchte natürlich gerne soviel möglich über Ihre Wünsche informiert werden, um für Sie ein entsprechendes Angebot ausarbeiten zu können. Beim ersten Kennenlerngespräch sind Datum, grobe Zeiteinteilung des Tages und Anzahl der zu den verschiedenen Festteilen zu erwartenden Gäste die wichtigsten Informationen. Natürlich geht es erst einmal um eine grobe Schätzung, die zu einem späteren Zeitpunkt noch revidiert werden kann. Beim zweiten Gespräch werden auf Ihre speziellen Wünsche eingegangen. Und das sind natürlich eine ganze Menge.
Um Ihnen eine Übersicht zu geben, was Sie alles gut und ausführlich besprechen sollten, hier die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

· Informieren Sie die Geschäftsleitung über den genauen Zeitpunkt Ihrer Ankunft; kommen Sie mit Ihren Gästen zusammen an, oder erscheinen diese erst ohne Sie, da Sie noch Ihre Fotoreportage machen lassen?

· Vereinbaren Sie, ob eine Hochzeitstorte von der gastronomischen
Einrichtung organisiert werden kann, für wie viele Personen die Torte sein soll, wann diese am besten angeschnitten werden könnte und welche Getränke zur Torte gereicht werden sollen.

· Unterrichten Sie das Restaurant, ob und wann während des Essens
Sketche oder Reden geplant sind, wie viel Zeit diese in Anspruch nehmen werden und fragen Sie, welche Zeitpunkte nach Meinung der Küche hierfür am geeignetsten sind.

· Befinden sich in Ihrer Hochzeitsgesellschaft auch Kinder? Fragen Sie nach, ob ein Kindertisch organisiert und ein Kindermenü serviert werden kann.
Manche Festorte können eine kleine Spielecke einrichten, in die sich die Kinder nach dem Essen zurückziehen und sich z. B. einen Zeichentrickfilm ansehen können.

· Berücksichtigen Sie bei der Menüwahl Hochzeitsgäste, die eine spezielle Diät befolgen müssen, wie z. B. Zuckerkranke, oder ehemalige Alkoholiker.

· Lassen Sie sich beraten, ob Sie eine oder mehrere Wahlmöglichkeiten Vor-, Haupt- und Nachspeise anbieten können, wie z. B. Fleisch oder Fisch.

· Vereinbaren Sie, wer sich um Blumenschmuck kümmert, wie geschmückt wird und machen Sie Ihre eigenen Tischdekorationswünsche deutlich.

· Wählen Sie Weine zu den einzelnen Gängen aus, die vom Personal aus schenkt werden sollen.

· Fragen Sie nach Menü- und Tischkärtchen. Vielleicht möchten Sie diese selber machen.

· Haben Sie eine bestimmte Sitzordnung, an die Sie sich halten möchten Mit welcher Tischaufstellung kann Ihre Sitzordnung am besten realisiert werden?

· Zu guter Letzt sollten Sie mit der Kontaktperson besprechen, ob und wo Sie gerne die Give-aways für Ihre Gäste aufbauen möchten. Auch für das Gästebuch muss sich ein geeigneter Platz finden.

Sobald Sie mit der Festörtlichkeit alles besprochen haben, sollten Sie diese um eine schriftliche Bestätigung aller vereinbarten Punkte bitten. So vermeiden Sie mögliche Missverständnisse und Enttäuschungen an Ihrem
Hochzeitstag.

Freitag, 11. Januar 2008

Und wo sitze ich?

Wer wo und neben wem sitzt, entscheidet allein das Brautpaar. Ihm gebührt der Platz in der Mitte einer langen Tafel oder der mittige Tisch in einem großen Saal. Rechts neben der Braut sitzt der Vater des Bräutigams, zu dessen Rechten die Mutter des Bräutigams. Zur Linken des Bräutigams sitzen die Mutter der Braut und daneben der Vater. Am gleichen Tisch sitzen die Großeltern des Paares und der Pfarrer. Ist der Tisch groß genug, finden auch die Geschwister des Brautpaares und die Trauzeugen Platz. Brautführer und Brautjungfern sitzen ebenfalls in nächster Nähe des Paares.

Die übrigen Gäste plaziert man, dass immer ein Herr und eine Dame nebeneinander sitzen. Paare, das Brautpaar bildet die Ausnahme, darf man trennen. Bunt gemischt finden die Gäste schnell Kontakt. Werden viele Gäste erwartet, zeichnet man sich am besten den Grundriss des Festsaales und die Position der einzelnen Tische auf einen großen Karton auf.

Auf kleinen Kärtchen werden die Namen der Gäste verzeichnet. Mit diesem System lassen sich die Gästenamen hin- und herschieben, bis die ideale Sitzordnung gefunden ist. Bei einer großen Hochzeitsfeier empfiehlt es sich, einen Sitzplan vor dem Saal aufzuhängen, damit jeder Gast bereits im Vorfeld seinen Platz findet und nicht lange suchen muss. Auf ältere Gäste muss in der Sitzordnung Rücksicht genommen werden, sie sollten nicht zu nahe an der Musikquelle sitzen und es sollte nicht zu hektisch sein.

Aufstellbare Tischkärtchen beschriftet man idealerweise auf Vorder- und Rückseite, so weiß auch der Gast auf der anderen Seite des Tisches, wie sein Gegenüber heißt.

An einem separaten Kindertisch können die Kleinen versorgt werden. Das macht Spaß und birgt keine Stresssituationen in sich, wenn einmal ein Glas umfällt oder Essen auf der Tischdecke landet.