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Samstag, 1. März 2008

Hochzeitslied 'Love changes everything'

Ein super schönes Hochzeitslied für die Kirche.

Samstag, 2. Februar 2008

Kirchliche Trauung - Lied 'Ave Maria'

Hier der Klassiker der kirchlichen Trauung. Das Ave Maria darf bei der Hochzeit nicht fehlen.


Donnerstag, 31. Januar 2008

Freie Theologen

Trauen Sie sich nach Ihren Wünschen und Vorstellungen!
Freie Theologen lassen Ihre individuellen Hochzeitsträume wahr werden.

Romantische Hochzeiten sind voll im Trend .Die Zeiten, in denen man seinen Partner als „Lebensabschnittsgefährten" betrachtet sind passé. Laut einer Umfrage halten zwei Drittel aller Europäer zwischen 18 und 35 Jahren Heiraten für absolut zeitgemäß. Die Motive für die neu erwachte Heiratslust sind unterschiedlich. Auf Platz eins steht der Wunsch nach Kindern, gefolgt von dem Wunsch, ein schönes Fest zu feiern. Und zu diesem Anlass soll die Braut ein Traumkleid tragen, meinen immerhin 70 Prozent der Befragten.
Wer auf eine individuelle Trauung mit rituellem Ringtausch und Segen nicht verzichten möchte, aber mit der Institution Kirche nichts anfangen kann, für den ist ein freier Theologe genau der richtige Mann - oder die richtige Frau.

Ein uralter Wunsch
Hochzeit
zu feiern ist ein tief verwurzeltes Bedürfnis der Menschen. In allen Kulturkreisen stellt dieses Fest seit jeher einen Wendepunkt im Leben von Mann und Frau dar. Die dazugehörigen Zeremonien und zum Teil älter als das Christentum. Die Kirche prägt jedoch unser heutiges Bild von einer romantischen Hochzeit, denn die meisten Menschen verbinden mit diesem Fest eine kirchliche Trauung. Für viele Paare bleiben allerdings die Türen der Amtskirche verschlossen, weil sie ihr den Rücken gekehrt haben, geschieden sind, oder ein Partner einer anderen Religionsgemeinschaft als der christlichen angehört. Manchmal sind es auch ganz persönliche Gründe, die einer Trauung in der Kirche im Wege stehen, beispielsweise ein schlechter Draht zum Gemeinde-Pfarrer.

Bleibt da nur noch der schlichte Gang zum Standesamt - und damit fertig? Hochzeit ist doch mehr als ein Verwaltungsakt. Sie verlangt nach einer feierlichen Zeremonie und die gestalten freiberufliche Theologen. Es sind oftmals ausgebildete Priester, die mit ihrer eigenen Konfession nicht mehr ganz einverstanden sind oder keine feste Anstellung in einer Kirchengemeinde bekommen haben. Einige von ihnen haben noch alle Ordinationsrechte und -pflichten, so dass ihre Trauungen auch kirchenrechtliche Gültigkeit haben. Ansonsten gilt eine Trauung beim ,,Freien" nicht als Ehesakrament. Einige der freiberuflichen Theologen setzen eine standesamtliche Trauung voraus, andere feiern die Hochzeit als Partnerschaftsfest, das der Liebe zweier Menschen füreinander Ausdruck verleihen soll. Diese Form der Feier ist auch für gleichgeschlechtliche Paare interessant. Ganz gleich wie nah oder fern die Freiberufler der Amtskirche stehen, allen gemein ist das Bestreben, Ihre Hochzeit zu einer höchst individuellen Zeremonie zu gestalten.

Flexibel und kundenorientiert
Bei den freien Theologen ist nichts konfektioniert, alles wird nach Maß erarbeitet. In Vorgesprächen werden Ihre Wünsche und Vorstellungen für die Trauzeremonie abgesprochen. Vielleicht gibt es besondere Erlebnisse oder Anekdoten, die bei der Gestaltung der Feier berücksichtigt werden sollen. Aus einer Vielzahl von Texten, ob biblisch oder literarisch, können Sie sich Ihren Trauspruch auswählen. Und wenn nichts davon den berühmten Nagel auf den Kopf trifft, können Sie auch selbst zur Feder greifen. Bestimmte Riten, wie der Ringtausch oder das gemeinsame Entzünden der Hochzeitskerzen, setzen der Zeremonie besondere Glanzlichter auf Wie nah sich Ihre Hochzeitsfeier an kirchliche Zeremonien anlehnt oder wie frei sie gestaltet wird, das bestimmen Sie. Auf Wunsch beziehen einige freie Theologen auch Elemente aus anderen Religionen in die Feier mit ein.
Es muss nicht immer das ,,Ave Maria" sein, es gehört zwar zu den meist intonierten Stücken bei Hochzeiten, aber vielleicht verbinden Sie mit einer Rockballade weit mehr. Sie bestimmen die Musik. Durch ihre langjährigen Erfahrungen verfügen die freiberuflichen Theologen allerdings auch über Kontakte zu Musikern.

Über den Wolken
Die Beratung hört nicht mit dem Segen auf. Auf Wunsch unterstützen freie Theologen Sie auch bei der Gestaltung der gesamten Feier; selbst Tanzstunden sind bei einigen im Programm zu finden. Berufsbedingt auf etlichen Hochzeiten, wissen die Freiberufler auch hübsche, romantische Örtlichkeiten, die zum heiraten einladen.
Die ,,Freien" sind bei der Zeit- und Ortswahl recht flexibel und mobil. Mit ihrem Klappaltar und Kerzen im Gepäck reisen sie an jeden Ort, auch schon mal ins Ausland. Aber warum in die Ferne schweifen, vielleicht lädt der Apfelbaum im Garten schon zu einer besonders stimmungsvollen Hochzeitsfeier ein. Schwindelfreie Theologen haben auch schon Paare - dem siebten Himmel etwas näher- im Helikopter oder Heißluftballon getraut.

Samstag, 12. Januar 2008

Kirchliche Trauung

Katholische Trauung: Für die Anmeldung zur Trauung brauchen Sie einen Personalausweis eine Taufurkunde mit Nachweis der Ledigkeit, ein Firmungszeugnis und die schriftliche Anmeldung der Eheschließung oder Heiratsurkunde des Standesamtes. Die Taufurkunde wird vom Taufpfarramt ausgestellt und darf nicht älter als 6 Monate sein. Das Firmungszeugnis brauchen Sie vor allem dann, wenn die Firmung nicht auf dem Taufschein verzeichnet ist. Wenn Sie nicht in Ihrer Heimatgemeinde heiraten, brauchen Sie außerdem eine Traulizenz oder einen Entlassungsschein des zuständigen Gemeindepfarrers.

Evangelische Trauung: Zur Anmeldung der
Trauung benötigen Sie einen Personalausweis, den Taufschein, den Konfirmationsschein und die schriftliche Anmeldung der Eheschließung oder Heiratsurkunde des Standesamtes. Wenn Sie nicht in Ihrer Heimatgemeinde heiraten, brauchen Sie außerdem eine Zäsion/Dimissoriale des zuständigen Gemeindepfarrers.

Ökumenische Trauung: Die ökumenische
Trauung (= kirchliche Trauung zwischen Katholiken und Protestanten) kann von einem evangelischen, einem katholischen oder von zwei Geistlichen aus beiden Konfessionen gestaltet werden. In der Regel nimmt aber jeweils der Geistliche die Trauung vor in dessen Kirche sie stattfindet.

Wiederheirat Geschiedener: In der katholischen Kirche gilt das
Ehesakrament als unauflöslich. Deswegen können Geschiedene zu Lebzeiten des ehemaligen Partners sich nicht nochmals katholisch trauen lassen. Einzige Ausnahme bilden die seltenen Fälle, in denen die Kirche die frühere Ehe für nichtig erklärt Auch für die evangelische Kirche gilt die Ehe prinzipiell als unauflöslich: Über die Möglichkeit einer zweiten kirchlichen Trauung entscheidet hier der zuständige Pfarrer in Absprache mit dem Dekan.

Und das sollten Sie mit dem Pfarrer absprechen:

· Wahl der
Trauzeugen

· Gestaltung von Ein- und Auszug aus der Kirche

· Wahl der Musik, Glockengeläut

· Wahl des
Trauspruch

·
Blumenschmuck in der Kirche

· Möglichkeit von Foto- und Filmaufnahmen während der Trauung

Mittwoch, 9. Januar 2008

In der Kirche

Zeit für große Gefühle: Nirgendwo ist Heiraten so bewegend und emotionsgeladen wie in der Kirche. Kein Wunder; dass sich nach wie vor die meisten Brautpaare ein solches Fest mit zu Herzen gehenden Worten, tiefsinnigen Ritualen und übergeordneter Bedeutung wünschen. Ob Sie nun in einem evangelischen, katholischen oder einem ökumenischen Gottesdienst einander Ihr Ja-Wort bestätigen so tiefgreifend, so anrührend, so Gänsehaut fördernd scheint nichts zu sein, wie der Klang von Kirchenglocken, der zwei Menschen vor den Traualtar ruft. Besonders Paare schildern das so, die den Eheschluss vor Gott und vor dem Gesetz trennten: an einem Tag Standesamt, an einem anderen Kirche. Man kann sich schließlich bildhaft vorstellen, wie der Moment wohl alles bisher Gewesene in den Schatten stellt, wenn die Braut das Gotteshaus betritt und langsam den Altargang entlang schreitet. Alle Blicke sind auf sie gerichtet. Aber sie sieht nur einen: Ganz vorne steht der Mann, für den sie noch viel längere Wege ginge. Und ihm bleibt fast die Luft weg, jetzt, wo er sie zum ersten Mal sieht in diesem wunderschönen Brautkleid, das sie so engelsgleich erscheinen lässt. Und dann kommt dieser Augenblick, der das ganze Ausmaß an Bedeutung von zwei Buchstaben verdeutlicht: »Ja« zueinander; »Ja« mit allen Konsequenzen, »Ja« nur den einen, nur die eine und zwar ein ganzes Leben lang, »Ja« vor Gott und der Welt. Vermutlich lässt Sie dieser Augenblick auch all die Dinge vergessen, die zuvor etwas mühsamer waren. Denn nicht nur das Standesamt bedeutet zunächst einmal »Papierkram« - auch für die Kirche ist so manches Dokument erforderlich: Die Taufbescheinigung beider Partner; Firmungszeugnis (bei Katholiken), die Personalausweise und die Heiratsurkunde (beziehungsweise eine Bescheinigung über die Anmeldung zur Eheschließung).

Ihre Wünsche sind wichtig

Besondere Bedeutung haben im Vorfeld aber auch die Gespräche mit dem Pfarrer. Keine Angst: Ihre Bibelfestigkeit wird dabei nicht geprüft. Der katholische Pfarrer will insbesondere feststellen, ob beide Partner die Forderungen einer katholischen Ehe akzeptieren, nämlich ihre Einheit und Unauflöslichkeit, das Ja zum Kind und seine Erziehung im Sinne des Glaubens. All dies müssen Sie sogar schriftlich bestätigen. Darüber hinaus werden in diesem Traugespräch auch die Einzelheiten der Trauung besprochen. Sie können sich bei dieser Gelegenheit über den Ablauf der Zeremonie informieren und vielleicht eigene Ideen einbringen. Viele Pfarrer sind dafür dankbar; denn schließlich soll die Trauung einen sehr persönlichen Charakter erhalten, der nur durch Ihr eigenes Zutun erreicht werden kann. Teilen Sie Ihre Wünsche bezüglich der musikalischen Gestaltung oder des Blumenschmucks gleich mit. Außerdem gilt es zu klären, ob während der Zeremonie fotografiert werden darf und wie viel das Ganze Sie kostet.

Beim ersten Ja-Wort gilt's

Ähnlich wie bei der katholischen Trauung verläuft auch der Weg zur evangelischen Zeremonie. In der Vorbereitung gibt es kaum Unterschiede, allenfalls im Ablauf und in der Gestaltung des Traugottesdienstes. Während sich ein katholisches Brautpaar zwischen einer Messfeier und einem Wortgottesdienst entscheiden kann, beginnt die Zeremonie in der evangelischen Kirche mit Worten aus der Bibel, die das Brautpaar im Traugespräch gemeinsam mit dem Pfarrer ausgewählt hat. Fortgefahren wird mit der Ansprache an das Brautpaar und dann kommt schon der Höhepunkt: Die alles entscheidende Frage, ob das Brautpaar gewillt ist, eine christliche Ehe zu führen. Übrigens hat schon das erste daraufhin gesagte »Ja« seine unwiderrufliche Gültigkeit. Nachdem Ja-Wort werden die Ringe getauscht und der Pfarrer segnet das Brautpaar. Der evangelische Gottesdienst endet mit einem gemeinsamen Vaterunser und einer zweiten Segnung der Frischvermählten. Umrahmt wird die Zeremonie von verschiedenen Musikdarbietungen. Welche das sind, kann selbstverständlich auch das Hochzeitspaar mitbestimmen. Wichtig ist ganz einfach, dass die Musik zu Ihnen passt. Es macht wenig Sinn, wenn Sie mit getragenen Hymnen nichts anfangen können. Sagen Sie das beim Vorbereitungsgespräch auch ruhig dem Pfarrer. Vielleicht schätzen Sie ja eher Gospels und Spirituals? Auch Streichmusik oder das von einem Solisten gesungene »Ave Maria« können herzergreifende Stilelemente sein. Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie auch der Wahl des Trauspruch widmen. Er wird nicht nur die zentrale Stelle in der Zeremonie einnehmen, sondern Sie darüber hinaus während Ihrer ganzen Ehe begleiten und zu einer Art Leitspruch werden. Sie können die Worte der Bibel entnehmen - was sicherlich die Regel ist - aber ebenso gut auf die Zeilen eines Dichters oder Philosophen zurückgreifen. Übrigens: Wenn Sie zwei Konfessionen unter einen Hut bringen müssen, haben Sie auch die Möglichkeit, eine ökumenische Zeremonie zu feiern. Rein kirchenrechtlich gesehen, würde Ihre Trauung dann als katholisch gelten, wenn sie unter katholischer Federführung verläuft, während sie im umgekehrten Falle eben evangelisch ist, sobald die Hauptverantwortung ein evangelischer Pfarrer trägt. Der kleine Unterschied der ökumenischen Trauung liegt ganz einfach darin, dass in der jeweiligen Kirche auch der Pfarrer des anderen Gotteshauses mit von der Partie ist. Ganz gleich ob die Trauung nun in der evangelischen oder in der katholischen Kirche stattfindet - in beiden Fällen wird es ein Wortgottesdienst ohne Messfeier sein; die Eucharistie findet also nicht statt.

Zwei Pfarrer - eine Trauung

Genaue Details sind in der »Ordnung für die kirchlichen Trauungen für konfessionsverschiedene Paare bei Beteiligung beider Pfarrer« geregelt. Das Zungenbrecher-Werk wurde nach gemeinsamer Erarbeitung von der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit dem Rat der Evangelischen Kirche herausgegeben. Darin ist unter anderem festgelegt, dass der katholische Pfarrer einen Dispens seines Pfarramtes braucht, um an der Trauung in der evangelischen Kirche mitzuwirken. Im umgekehrten Fall ist dies jedoch nicht nötig. Wenn Sie eine ökumenische Zeremonie wünschen, sollte Ihr erster Ansprechpartner immer der Pfarrer sein, in dessen Kirche Sie heiraten wollen. Er wird sich dann selbständig mit seinem Kollegen in Verbindung setzen, um die Einzelheiten der Traufeier zu besprechen.